Kulinarische Reise ins Ultental/ Südtirol

  Frisch, frischer, Kräuterküche Inhalt: Sonne, Schafe, Wald und kräuterreiche Wiesen – das Ultental in Südtirol hat viel von alledem. Und was die Bewohner der fünf Ortschaften St. Pankraz, St. Walburg, Kuppelwies, St. Moritz und St. Gertraud verbindet, ist der nachhaltige Umgang mit den Ressourcen, die verantwortungsvolle Zubereitung und der achtsame Genuss natürlicher Lebensmittel – auf Grundlage bäuerlicher Kultur: Herzhafte Nockerln vom Hofschank Raffein Frische Kräuterküche in der Hotel-Pension Unterpichl, die auch hausgemachte Bio-Vollkorn-Kräuternudeln herstellt Gselchtes in einer der schönsten Stuben Südtirols, dem Eggwirt 4-Elemente-Brote von einer kleinen Hausbäckerei das weithin gerühmte originale Ultner Bio-Brot der Bäckerei Schwienbacher mit Blüten und Kräutern affinierte Bio-Käse vom Bio-Hof Unterschweig. Handgefertigte, bäuerliche Delikatessen werden während der Sommermonate auf dem Bauernmarkt „Zuanochten“ feil geboten Das Ultental gehört zur Heimat der Laugenrinder, von denen hervorragendes Rindfleisch aus nachhaltiger Berglandwirtschaft und artgerechter Tierhaltung kommt. Nicht zu vergessen: Die Ultner Lammwochen (Ende September bis Anfang Oktober), in denen die Gasthöfe des Tals kulinarische Spezialitäten anbieten Sehenswerte Naturschönheiten: • Zweitausend Jahre alte Urlärchen • St. Moritz-Kirchlein • Schwemmalm • Stausee • Traudi Schwienbachers Hofladen „Kräuterreich“ • Höfeweg • Die von Goaßlschnöllern* begleiteten Almabtriebe der ausschließlich mit natürlichen Gaben geschmückten Rinder gehören zu den ursprünglichsten überhaupt. * Goaßlschnöllen nutzten die Hirten früher zur Verständigung von Alm zu Alm, wenn Gefahr vor Bären drohte. Eine Goaßl hat einen Griff aus gewundenen Kastanientrieben und einen vier bis fünf Meter langen Schweif auf Kunstfaser oder Leder. Den peitschenden Knall verursacht ein dünnes Baumwoll-Seidenband am Ende, der „Schmitz“,durch die Wucht des Ausholens und Zurückschnellens.